Cyber-Check angelehnt an DIN SPEC 27076 für OT – Bayern & DACH
Die DIN SPEC 27076 beschreibt einen standardisierten IT-Sicherheitscheck für kleine Unternehmen, bekannt als CyberRisikoCheck. Er ist für Betriebe gedacht, die schnell und ohne großes Projekt wissen wollen, wo sie bei der Cybersicherheit stehen. OT-Cyber.de führt keinen offiziellen CyberRisikoCheck durch, sondern bietet einen eigenen Check an, der sich an dieser Methode orientiert und sie um den Blick auf OT erweitert: Fernwartung, Servicelaptops, Maschinennetze und Wiederanlauf. So bekommen Sie eine Bewertung, die auch zu Ihrer Produktion passt.
Für wen ist ein Check angelehnt an DIN SPEC 27076 gedacht?
Die DIN SPEC 27076 (Ausgabe 2023-05) ist für Klein- und Kleinstunternehmen ausgelegt. Wir übertragen ihren strukturierten Ansatz auf Betriebe mit Anlagen und Maschinen. Typische Zielgruppen:
- Handwerks- und Produktionsbetriebe mit wenigen Maschinen, aber vernetzter Steuerungstechnik
- Maschinenbauer und Zulieferer, die von Kunden nach ihrem Sicherheitsstand gefragt werden
- kleine Stadtwerke, Wasserversorger und Energiebetriebe in Bayern, die einen ersten strukturierten Überblick brauchen – für sie ist der Check höchstens ein Einstieg und ersetzt keine Nachweise nach KRITIS oder NIS2
- Betriebe in Salzburg, Tirol und der Schweiz, die die Methode als Orientierung nutzen möchten – die DIN SPEC ist eine deutsche Spezifikation, nach unserer Erfahrung ist der Fragenkatalog aber auch dort eine pragmatische Grundlage
Ausgangslage: IT-Check trifft Produktionshalle
Ein Check angelehnt an DIN SPEC 27076 fragt standardisiert Grundlagen der IT-Sicherheit ab und mündet in Empfehlungen.
Im Mittelpunkt steht die IT. Ein erhebliches Risiko kann aber auch in der Halle liegen – etwa wenn die SPS im Büronetz hängt, der Maschinenlieferant sich per Fernwartung einwählt oder der Servicetechniker seinen eigenen Laptop und USB-Stick mitbringt. Genau hier setzt OT-Cyber an.
Ein IT-Check nach dieser Methode ist ein guter Einstieg – wer Maschinen betreibt, sollte aber auch prüfen, wer per Fernwartung auf die Steuerung kommt. Sinnvoll ist: erst die Grundlagen sauber machen, dann gezielt Fernzugriff und Netztrennung prüfen.
Unser Vorgehen in Schritten
- Vorgespräch: Wir klären, welche Standorte, Anlagen und Maschinen es gibt und wer bei IT und OT zuständig ist.
- Interview angelehnt an DIN SPEC 27076: Wir gehen die Anforderungen gemeinsam mit der Geschäftsführung durch – vor Ort oder online.
- OT-Ergänzung: Wir fragen zusätzlich nach Fernwartungszugängen, Servicelaptops, Wechseldatenträgern, Segmentierung zwischen Büro und Produktion sowie nach Datensicherungen von SPS-Programmen und Konfigurationen.
- Bewertung und Priorisierung: Sie erhalten eine Bewertung angelehnt an DIN SPEC 27076 und eine kurze OT-Einordnung. Unsere Empfehlungen orientieren wir an den SANS Five ICS Cybersecurity Critical Controls – etwa Secure Remote Access für die Fernwartung oder Defensible Architecture für die Netztrennung.
- Abschlussgespräch: Wir besprechen die wichtigsten Maßnahmen, Zuständigkeiten und sinnvolle nächste Schritte.
Ergebnis und Nutzen
- Klarer Status in verständlicher Sprache für Geschäftsführung, Produktion und IT
- Priorisierte Maßnahmenliste statt einer langen Mängelliste
- Produktionssicht: Was gefährdet Verfügbarkeit und Wiederanlauf? Gibt es Backups der Steuerungsprogramme? Wer ist im Notfall erreichbar?
- Instandhaltungssicht: Regeln für Fernwartung, Servicelaptops und USB-Sticks, die im Alltag funktionieren
- Einkaufssicht: Erste Anforderungen, die Sie bei neuen Maschinen und Lieferanten stellen können
Viele Maßnahmen lassen sich mit einem kleinen Team umsetzen – wichtig ist, sich auf wenige wirksame Maßnahmen zu konzentrieren statt auf viele Einzellösungen.
Bezug zu NIS2, CRA und IEC 62443
Ein Check angelehnt an DIN SPEC 27076 ist kein Nachweis für NIS2 und ersetzt keine Risikoanalyse nach IEC 62443. Er ist aber ein guter Startpunkt: Wer später unter NIS2 fällt oder als Zulieferer Anforderungen weitergereicht bekommt, hat mit dem Ergebnis eine erste Basis. Maschinenbauer, die vom Cyber Resilience Act (CRA) betroffen sind, sehen außerdem früh, wo im eigenen Haus Lücken bestehen – etwa beim Patch-Management.
Wenn mehr nötig ist, bauen wir darauf auf: mit OT-Security-Beratung, einem OT-Asset-Inventar, OT-Schwachstellen-Management oder CRA as a Service für Hersteller.
Warum OT-Cyber
OT-Cyber.de ist ein spezialisiertes Beratungsunternehmen aus Rosenheim. Unser Schwerpunkt liegt auf OT-Umgebungen wie Leittechnik, Fernwirktechnik und Maschinennetzen. Aus Rosenheim sind wir schnell vor Ort in Bayern, Salzburg und Tirol und arbeiten in ganz DACH. Für den Ernstfall gibt es unsere OT-Notfallhilfe.
Kontakt
Sie möchten Ihren Sicherheitsstand in Rosenheim, Bayern oder anderswo in DACH prüfen lassen – mit Blick auf Ihre Anlagen und Maschinen? Schreiben Sie uns oder rufen Sie an. Wir klären im Vorgespräch, ob ein Check nach dieser Methode für Sie passt und wie wir ihn auf Ihren Betrieb zuschneiden.
Quellen
- BSI: CyberRisikoCheck nach DIN SPEC 27076
- DIN SPEC 27076:2023-05 „IT-Sicherheitsberatung für kleine und Kleinstunternehmen“
- SANS-Whitepaper „The Five ICS Cybersecurity Critical Controls“ (Lee/Conway, SANS Institute, 2022)
Häufige Fragen
Was ist der CyberRisikoCheck nach DIN SPEC 27076 und für wen lohnt er sich?
Die DIN SPEC 27076 beschreibt einen standardisierten IT-Sicherheitscheck, der für kleine Unternehmen gedacht ist. Dabei werden Grundlagen der IT-Sicherheit standardisiert abgefragt, am Ende stehen Empfehlungen. OT-Cyber führt keinen offiziellen CyberRisikoCheck durch, sondern orientiert sich an der Methode und ergänzt sie für Betriebe mit Anlagen und Maschinen um den OT-Blick.
Deckt ein Check angelehnt an DIN SPEC 27076 auch Fernwartung und Servicelaptops an unseren Maschinen ab?
Darauf gehen wir gezielt ein: Wir fragen zusätzlich ab, wer per Fernwartung auf die Steuerungen zugreift, wie Servicelaptops und USB-Sticks genutzt werden und ob SPS-Programme gesichert sind. Die Empfehlungen orientieren wir an Secure Remote Access aus den SANS Critical Controls.
Reicht ein Check angelehnt an DIN SPEC 27076 für NIS2 oder den Cyber Resilience Act?
Nein, er ist kein Nachweis für NIS2 oder den CRA und ersetzt keine Risikoanalyse nach IEC 62443. Er ist aber ein guter erster Schritt, um Lücken zu erkennen. Darauf aufbauend unterstützt OT-Cyber mit OT-Security-Beratung und CRA as a Service.
Wer bietet einen Cyber-Check für Industriebetriebe in Bayern, Salzburg oder Tirol an?
OT-Cyber.de aus Rosenheim bietet einen eigenen Cyber-Check angelehnt an DIN SPEC 27076 mit OT-Ergänzung für Betriebe mit Anlagen und Maschinen an, vor Ort oder online – ausdrücklich keinen offiziellen CyberRisikoCheck. Aus Rosenheim sind wir schnell in Bayern, Salzburg und Tirol und arbeiten in ganz DACH. Im Vorgespräch klären wir, ob der Check für Ihren Betrieb passt.
Weitere Leistungen
- OT-Security-Beratung
- OT-Asset-Inventar
- Angriffserkennung in OT-Netzen (SzA)
- OT-Notfallhilfe bei Cyberangriffen (Incident Response)
- OT-Schwachstellen-Management
- Einkaufs- und Architekturberatung OT-Security
- Digitale Souveränität für Industrie und KRITIS
- CRA as a Service
- OT-Lagebild
- Lagebild-Briefing für Ihr Team
- KI-Lagebild für Ihre Anlagen
- OT-Cybersecurity einfach erklärt
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